< Blog Home 8. November 2024
Update: Mitte September haben wir für unsere neues Wildbienen- und Schmetterlingsbeet die Grassode mit der Motorfräse abgetragen und durch Kalkschotter (Körnung 0-16) ersetzt. Wichtig beim Kalkschotter ist der Feinanteil. Zwischenzeitlich sind die Wildstauden angekommen, die wir in den letzten beiden Wochen setzen konnten (siehe Pflanzliste unten). Man glaubt es oft gar nicht wie gut die Pflanzen auf mageren Böden gedeihen.
Wird ein Haus gebaut, dann kommen zum Schluss die Kipplaster mit tonnenweisem Humus, in den dann der Rasen gesät und eingewalzt wird. Das kennen die meisten von uns ebenso wie die extrem humosen Äcker in der Landwirtschaft. Doch das sind keine natürlichen Landschaften. Bei uns in Langenau, am Rande der Schwäbischen Alb, waren die Böden früher eher mager, mit ganz viele Kalkstein. Und entsprechend viele heimische Wildpflanzen lieben diese mageren Flächen, die leider durch den Eingriff des Menschen sehr selten geworden sind.
Für Wildbienen und Schmetterlinge wird das neue Magerbeet eine weitere Bereicherung im Naturgarten sein. Alleine 53 spezialisierten Wildbienenarten kann die Fläche als Pollenangebot dienen und 19 spezialisierten Raupen als Futterpflanzen. Insgesamt können von der Bepflanzung 395 verschiedene Tiere profitieren (sofern sie sich einfinden), von Wildbienen über Tag- und Nachtfalter, Schwebfliegen bis zu Käfern.*
* Zahlen: naturadb , "Wert für Insekten und Vögel", https://www.naturadb.de/listen/txn4qmo0/
Copyright © Familie Zwirner - Naturgarten Langenau, Alle Rechte vorbehalten. Impressum Datenschutz